Kongresshalle (West) / Kongresshalle (Ost)
Stalinallee / Hansaviertel
Verlagshaus Axel Spinger / Komplex Leipziger Straße
Alexanderplatz / Rund um den Zoo
Volksbühne Berlin / Freie Volksbühne
Humboldt Universität / Freie Universität
Großsiedlungen (West) / Großsiedlungen (Ost)
Zoologischer Garten / Tierpark
Staatsoper Unter den Linden / Deutsche Oper
Haus des Rundfunks / Funkhaus Nalepastraße
Strausberger Platz / Ernst-Reuter-Platz
Telefunken Hochhaus / Haus des Lehrers
Zoo Palast / Kino International
Museumsinsel / Kulturforum
Alte Nationalgalerie / Neue Nationalgalerie
Bundesgartenschau 1985 / Berliner Gartenschau 1987
Brunnen der Völkerfreundschaft / Weltkugelbrunnen
Aufbauhelferin / Trümmerfrau
Funkturm / Fernsehturm
Großplanetarium am Insulaner / Zeiss-Großplanetarium
Carillon im Französischen Dom / Carillon im Tiergarten
Postmuseum Leipziger Straße / Postmuseum in der Urania
Amerikahaus / Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur
Museum für Deutsche Geschichte / Deutsches Historisches Museum
Staatsbibliothek Unter den Linden / Staatsbibliothek Potsdamer Straße
Europa-Center / Centrum Warenhaus Alexanderplatz
Flughafen Schönefeld / Flughafen Tegel
Akademie der Künste der DDR / Akademie der Künste West-Berlin
Olympiapark Berlin (ehem. Reichssportfeld) / Stadion der Weltjugend (ehem. Walter-Ulbricht-Stadion)
Abhörstation Müggelberge / Abhörstation Teufelsberg
Neues Paar hinzufügen

29.11.2012

Museumsinsel und Kulturforum – Die Verdoppelung der Berliner Kulturinstitutionen, ab 19h im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße 119, Eintritt frei

Wie schon im vergangenen Jahr veranstaltet die Stiftung Berliner Mauer gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin und Urbanophil - Netzwerk für urbane Kultur auch im kommenden Winter die Reihe Teilung und Mauer - Stadtentwicklung im Doppelten Berlin.

Beiträge: Wolf-Dieter Heilmeyer (Archäologe) Günter Schade (Kunsthistoriker) Kommentar: Verena Pfeiffer-Kloss (urbanophil) Moderation: Gabi Dolff-Bonekämper (Kunsthistorikerin/Denkmalpflegerin)

11.11.2012

Finissage des Ausstellungsbeitrages im Haus der Kulturen der Welt 16h, Theatersaal, Haus der Kulturen der Welt

Zur Finissage wird werden neben Einblicken in die ersten Ergebnisse der Initiative, die Filme von Studierenden und Graduierten des Instituts für zeitbasierte Medien der UdK präsentiert, die ausgehend von den Begriffen Ost und West, Architektur und Beziehungsweisen des Doppelten erforscht, inszeniert sowie de- und rekonstruiert haben.

16:00 h: Einführung von Heinz Emigholz 16:15 h: Filmprogramm I 17:30 h: Pause 17:45 h: Podiumsgespräch mit Heinz Emigholz, Michael Busch (beide UdK, Institut für Zeitbasierte Medien), Tobias Hönig, Christian Posthofen (Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin) sowie den FilmemacherInnen. 18:30 h: Filmprogramm II 20:00 h: Ende

20.09.2012

THEMENTAG "GEDANKENRÄUME" im Haus der Kulturen der Welt | 20.09.2012 | ab 10h

Präsentation kreativer Erforschungen der Architekturhistorie

Schüler aus sechs Schulen „im Osten und Westen“ untersuchten – angelehnt an die Idee der Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin – mit künstlerischen Mitteln den ideologischen Hintergrund ihres eigenen Schulgebäudes sowie des Architekturdenkmals HKW/Kongresshalle. 15:00 h: Öffentliche Präsentation Parallel findet eine Lehrerfortbildung zum Thema Weltkulturerbe Doppeltes Berlin statt.

"Gedankenräume" ist ein Projekt von dem Haus der Kulturen der Welt und dem Kulturagenten-Netzwerk Treptow Köpenick mit SchülerInnen und LehrerInnen der Sophie Brahe Schule, Anna Seghers Schule, Grünauer Gemeinschaftsschule im Rahmen des Modellprogramms „ Kulturagenten für kreative Schulen “ sowie mit dem Evangelischen Gymnasium Kleinmachnow, der Albert-Einstein-Schule und der Evangelischen Schule Berlin Zentrum gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

14.09.2012 & 15.09.2012:

Initiativ-Büro im Haus der Kulturen der Welt

Im Haus der Kulturen der Welt (John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin) ist vom 1.9.2012 - 11.11.2012 das Büro der Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin eingerichtet. Im September besteht zunächst jeweils Freitags und Samstags von 16-18 Uhr dort die Möglichkeit mit der Initiative persönlich in Kontakt zu treten, sich zu informieren, aber vor allem auch, sich selbst an der Initiative zu beteiligen.

09.09.2012:

TAG DES OFFENEN DENKMALS 2012 | 9.September 2012 | 13h Eintritt frei

Am 9.9.2012 stellt sich die Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin im Rahmen des "Tag des offenen Denkmals 2012" in ihrem Büro im Haus der Kulturen der Welt (John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin) mit einem Vortrag vor. Im Anschluss besteht die Möglichkeit mit der Initiative zu diskutieren oder sich selbst an ihr zu beteiligen indem neue Paare vorgeschlagen, oder Materialien in die Sammlung der Initiative eingebracht werden.

mit Vera Tollmann, Tobias Hönig.

01.09.2012:

INITIATIVE WELTKULTURERBE DOPPELTES BERLIN Kongress | 1. September 2012 | 11 – 16 h Eintritt frei

Kongress "Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin" auf hkw.de

Das enge Verhältnis von Architektur und Ideologie manifestiert sich besonders deutlich in welt- anschaulich geteilten Territorien. Am Beispiel Ost- und Westberlins zwischen 1945 und 1989 lässt sich die Rolle von Architektur als Projektionsfläche für ideologische Botschaften ablesen. In beiden Teilen der Stadt entstanden symbolträchtige Staats-, Wohn- und Kulturbauten, vorhandene Gebäude wurden ideologisch auf Linie gebracht. Als Ergebnis dieses ‚architektonischen Wettrüstens’ lässt sich noch heute eine Dopplung von Bauwerken in Ost und West erkennen: zwei Kongresshallen, zwei Volks- bühnen usw. Die Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin hält diese spiegelbaren Architekturen für einzigartig und startet eine öffentliche Recherche und Sammlung zu den Dopplungen der einst geteilten Stadt Berlin mit dem Ziel, diese zum UNESCO-Weltkulturerbe zu befördern. Im Rahmen der Ausstellung wird das Kollektiv im September eine Liste der parallelen Architekturen anfertigen und eine offizielle öffentliche Forderung formulieren.

Am 1. September startet die Initiative mit einem Kongress:

11 h Begrüßung Bernd M. Scherer, Intendant Haus der Kulturen der Welt

Grußwort des Schirmherren Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung; Im Januar 1991 war er letzter (kommissarischer) Oberbürgermeister von Ost-Berlin.

Grußwort der Initiative „Zur vorstellungsorientierenden Rolle von Architektur“ Christian Posthofen, Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin

Vortrag „Zu materiellem und immateriellem Weltkulturerbe“ Jörg Haspel, Landeskonservator Berlin / Vizepräsident der ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege) Deutschland

11.45 h Einführung der Paare „Doppeltes Berlin“ Paten stellen die Paare des „Doppelten Berlin“ vor:

Humboldt-Universität – Freie Universität Carlo Jordan, ASTAK Forschungs- und Gedenkstätte Berlin-Normannenstraße | Reinhard Ost, Universitätsarchiv der FU Berlin

Stalinallee – Hansaviertel Gabi Dolff-Bonekämper, Professorin des Gebiets Denkmalpflege an der TU Berlin| Thilo Geisler, Vorsitzender Bürgerverein Hansaviertel

Kongresshalle West – Kongresshalle Ost Bernd M. Scherer, Intendant Haus der Kulturen der Welt | Tobias Hönig, Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin

Stadtzentrum West – Stadtzentrum Ost Bruno Flierl, Architekturkritiker und Experte für Architektur und Städtebau der DDR

Volksbühne – Freie Volksbühne Thomas Martin, Chefdramaturg Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz | Dietger Pforte, Vorstandsvorsitzender Freie Volksbühne

Axel-Springer-Hochhaus – Komplex Leipziger Strasse Rainer Laabs, Leiter Unternehmensarchiv Axel-Springer-Verlag | Tobias Hönig, Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin

Großsiedlungen West – Großsiedlungen Ost Daniel Bruns, Akademie einer neuen Gropiusstadt / Institut für Städtebau und Architektur, TU Berlin | Gerrit Engel, Architekt und Berliner Stadtfotograf

14.15 h Offene Diskussion „Weltkulturerbe Doppeltes Berlin?“

15.30 h Schluss-Statements aus Perspektive der politischen Bildung: Thomas Krüger | aus Perspektive der ICOMOS/UNESCO: Jörg Haspel | aus Perspektive der Stadtentwicklung: Senatsbaudirektorin Regula Lüscher | aus Perspektive der Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin: Vera Tollmann und Arno Brandlhuber

Moderation: Claudius Seidl (Ressortleiter Feuilleton Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

16 h Eröffnung Between Walls and Windows. Architektur und Ideologie mit Bernd M. Scherer (Intendant Haus der Kulturen der Welt), Valerie Smith (Kuratorin) und Künstlern der Ausstellung

BETWEEN WALLS AND WINDOWS. ARCHITEKTUR UND IDEOLOGIE 1. – 30.9. Ausstellung, Panels, Kongress, Führungen, kids&teens-Programm Täglich 10 – 19 h, samstags bis 22 h, Eintritt frei Eröffnung: 1.9. ab 16 h

Eröffnung "Between Walls and Windows. Architektur und Ideologie" auf hkw.de

Die ehemalige Kongresshalle, heute Haus der Kulturen der Welt, ist eine Architektur-Ikone der Nachkriegsmoderne, die im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957 manifest wurde. Im Auftrag der US-Regierung von Hugh Stubbins, dem ehemaligen Assistenten von Walter Gropius in den USA, entworfen, wurde das Gebäude aus durchaus ideologischen Gründen auf einem künstlichen Hügel errichtet als ein nach Osten und Westen weithin sichtbares Zeichen der Freiheit. Mit der Ausstellung Between Walls and Windows. Architektur und Ideologie reagiert Kuratorin Valerie Smith auf die Situation des Arbeitens in diesem Baudenkmal, das noch immer in eine Ideologie der Vergangenheit gehüllt ist, während die Institution Haus der Kulturen der Welt versucht, die Zukunft in den Blick zu nehmen. Begriffen als ideologisch bestimmte Skulptur, wird das Baudenkmal – in weiten Teilen zurückversetzt in seinen ursprünglichen Zustand – zum Ausgangspunkt für Interventionen und Reflexionen internationaler Künstler und Architekten. In zehn ortsspezifischen Neuproduktionen illustrieren Amateur Architecture Studio (Wang Shu & Lu Wenyu), Arno Brandlhuber, Ângela Ferreira, Terence Gower, Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin, Iñigo Manglano-Ovalle, Studio Miessen, Marko Sančanin (Platforma 9,81), Eran Schaerf und Supersudaca die vielfältigen Dimensionen eines erweiterten Architekturbegriffs. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Louisa Hutton & Matthias Sauerbruch, Ashkan Sepahvand, Joanna Warsza, Füsun Türetken, Andres Lepik, Steffen de Rudder u. v. m. vertieft die Fragestellungen zu Begrifflichkeit und Bedeutung von Architektur in Baugeschichte, Philosophie und Politik. Zur Eröffnung am 1. September stellen die Künstler und Architekten in einem Parcours durch das Gebäude ihre Arbeiten persönlich vor.